ICQ: 385-898-365
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Komandorer Inseln
Komandorer Inseln sind ein weiteres Schongebiet der Kamtschatker Region, das ganzlich dem Komandorer staatlichen naturlichen Schongebiet angehort, schliesst zwei grosse Inseln ein - Bering und Mednij sowie kleine felsige Inseln, darunter auch Arij Kamen und Toporkow, auf denen es nichts ausser Nitzplatzen gibt.
Die Mednyj Insel-Kupferinsel-, genannt so, weil hier 1743 Lehnsmann Dmitrij Nakwasin gedientes Kupfer aufgefunden hatte, stellt Wellen von sommers dunkelblauen und winters weissen Abhangen dar, uber denen Berge anfangen. Und alle diese Berge-Tundren sind von allen Seiten von Ufern-Wanden mit stellenweise verstreuten kleinen Buchten verklemmt. Auf den Gipfeln von Kuppen-Wellen wachsen Flechten, Steinbreche;
Niedriger - Beerenstraucher, Rhododendren, Graser. In Bache- und Flusstalern wachst dichtes Gras ubermannshoch und kletternde Zwerggestrauche. Die Beringinsel ist vom Nordwesten nach Sudosten 75 km lang ausgedehnt, bei der Breite von 15-20 km. Ihr nordlicher Teil ist nach dem Relief mehr still und geebnet.
Fast uberall kann man langs des Ufers im Wellenschlagstreifen gehen. Die Oberflache bilden im nordlichen Teil hugelige Tundren. Der Suden der Insel ist bergig. Die Ufern, hauptsachlich senkrecht und unzuganglich, brechen in den Ozean ab. Den Namen erhielt die Insel dem Leiter von zwei Expeditionen auf Kamtschatka im XVIII zu Ehren, dem kuhnen Seefahrer und Kapitan-Komtur Witus Bering, der hier mit anderen Besatzungsmitgliedern des Paketbootes "der Heilige Peter" neun Monate lang wohnte und vor Skorbut starb. Die langen Suchen nach dem Grab des Komtures in den 90-еr Jahren des XX-sten Jahrhunderts waren von Erfolg gekront.
Auf der Beringinsel wurde ein Kreuz mit einer Ankerkette herum aufgestellt. Daneben befindet sich die Bronzebuste des grossen Seefahrers, zu Ehren dessen Verdienste erhielten auch alle Inseln den Namen Komandorsker. Das eiserne Kreuz und das Grabmal wurden auch an der Stelle der Bestattung von Bering aufgestellt- in der Bucht Komandor.
Eine der Buchten im sudlichen Teil der Beringinsel wurde Bobrowaja-Biberbucht- genannt. Fruher hausten hier Seebiber - Kalane. Dieses merkwurdige Tier wurde hier , wie Seekuhe, vertilgt. Aber, zum Gluck gab es die Moglichkeit sie aus anderen Orten einzufahren. Seebiber hausten an der Insel Mednij und am sudlichen Randgebiet Kamtschatkas. Dies rettete die Population der Seebiber vor Verschwinden.
Im sudlichen, besonders schwer zuganglichen Teil der Beringinsel, ist eine kleine Herde von Rentieren erhalten geblieben, die hierher zweimal aus Kamtschatka eingefahren wurden, bis sie sich an das neue fur sie Futter gewohnen konnten - doldenartige Pflanzen und Tange. In Flussen der Inseln Bering und Mednyj laichen pazifische Lachse. Der Hauptlaichort ist der See Sarannoje.
Die Stellerkuh (Monati) war zu den Zeiten der Expedition von Bering niergendwo auf der Erde ausser den Komandorsker Inseln zu finden. Das Treffen mit Menschen erwies sich als verhangnisvoll fur sie, schon bis 1768, in der Periode von 27 Jahren, wurde sie vollig vertilgt. Vom schutzlosen Tier war lediglch eine Beschreibung geblieben, die Naturforscher Steller zusammengesetzt hatte, und das ihr zu Ehren genannte Kap auf der Beringinsel.
Die Hauptsehenswurdigkeit und den Wert von Komandor bilden zweifellos nordliche Seebaren. Ende April erscheinen auf Lagerplatzen die ersten Mannchen-Aufklarer. Den Winter verbringen Seebaren an den japanischen Inseln und, die rauhe Zeit abgewartet, kehren sie zu heimischen Ufern zuruck. Die Mannchen sichern sich 20-15 m2 grosse Abschnitte fur Harems (in jedem von ihnen sind bis 100 Weibchen). Die Weibchen schwimmen heran und gehen ans Land fur Geburt von Jungtieren im Juni.
Im August zerfallen die Harems, und im November verlassen die Insel zusammen mit den Eltern die Jungtiere, die schwimmen und fischen gelernt haben. Das Element der Seebaren ist Wasser.
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