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| Thermalquellen und Quellen KamtschatkasThermalquellen "Wiljutschinskije"
Thermalquellen "Wiljutschinskije" bestehen aus zwei Gruppen von Quellen mit der Wassertemperatur von 40` bis 60`Ñ, liegend im malerischen Tal des Flusses "Wiljutscha" unter den kleinblattrigen Waldern und Gebuschen; die Quellen sind mit Travertinkuppeln und dichten Kolonien von thermophilen Tangen mit spezifischen biologischen Gemeinschaften verziert; die Abhange des Flusstales sind bequem fur alpiner Schisport; und etwas oberhalb der Quellen bildet der Fluss einen schonen Wasserfall mit einer Hohe von 40 m.
Nalytschewsker Thermalquellen
Die Nalytschewsker Thermalquellen - die grossten auf Kamtschatka thermale kohlensaure Quellen- befinden sich im Gebiet zwischen den Flussen Gorjatschaja und Sheltaja auf einer Flache von uber 2 km/2. Am Fusse des Berges Kruglaja bildeten die Ablagerungen der Quellen einen riesigen, mit einer Flache von uber 50000 km/2 ,Travertinschild mit einer Kuppel, zusammengebaut aus Ruckstanden von Karbonat und Eisenarsen (die Kuppel erhielt den Namen "Kessel").
An seienem Randgebiet tritt eine Menge von Thermalquellen auf, die einen Bach bilden. Die Kuppel ist mit Thermalmooren umgeben. Im Aue des Flusses Gorjatschaja auf einer Strecke von 2,5 km sind die Ausgange der Therme als kurze Thermalbache konzentriert, die in den kalten Fluss munden, sowie als kleine Seen, Pfutzen und Moore. In diesen Bachen und kleinen Seen sind ausgedehnte Kolonien von thermophilen Tangen ausgewachsen, die bunte dichte Matten-Kissen bildeten. Die ahnlichen Quellen liegen am Fluss Shjoltaja in der Entfernung 600 m von der Mundung. Vom "Kessel" bis zum Fluss Gorjatschaja wurden im Jahre 1959 vier Bohrungen durchgebohren, eine von denen bis jetzt ausstromt.
Insgesamt zahlt diese Gruppe ca.100 Quellen und Aussickerungen der Thermalgewasser mit einer Temperatur von 14 bis 75 `Ñ. Deren sichtbare Gesamtergiebigkeit betragt ca. 80 l/Sekunde, und zusammen mit Selbstentstromen der Bohrungen - 110 l/Sek. Die Gewasser der Nalytschewsker Quellen gehoren zu einem ziehmlich seltenen hydrochemischen Typ: "kohlensauere, arsenige, borhaltige, kieselartige Chlor-,Natrium-und Kalziumgewasser eines mittlerer Miniralisierunggrades ". Die Quellen unterscheiden sich voneinander durch den Grad der Verdunnung durch kalte oberflachliche Gewasser. Sie sind schwachsauer oder schwachalkalisch (ðÍ 5,9-7,8), mit der Gesamtmineralisierung von 3,7 bis 12 g/l und enthalten eine Menge von seltenen Elementen (Fluor, Brom, Jod, Lithium, Rubidium, Arsen, Bor, Strontium, Antimonium, Germanium und andere). Dieselbe Elemente sind in sehr hohen Konzentrationen in den Niederschlagen enthalten, die sich an den Stellen des Austrittes der Gewasseraustritte auf die Oberflache ablagern.
Talower Thermalquellen
Die Talower Thermalquellen befinden sich 6 km weit von Nalytschewsker auf der linken Seite des Tals Poroshistaja. Die Austritte sind auf der Strecke von 1 km erkennbar, deren Themperatur betragt 31-38 `Ñ, die summarische sichtbare Ergiebigkeit macht 6 l/Sekunde aus. Es wurde ein verborgenes Ausladen ins Alluvium eingebaut. Die Hauptaustritte der Quellen - der sogenannte "Schmelzkessel" - befinden sich auf einer Waldwiese im dichten Birkenwald. Hier, am Fusse des Hugels, bildeten sich zwei hellorange Travertinkegel mit einem Durchmesser von 45 m , Hohe -13 m. Auf der Oberflache der Travertine fliessen warme Bache ab.
Die Flache zwischen den Kuppeln und am Fusse ist versumpft.Das Wasser aus den Talower Quellen gehort zum demselben hydrochemischen Typ wie die aus Nalytschewsker, aber der Gehalt des Sulfates und Hydrokarbonates in ihm ist etwas hoher. In den Travertinen der Talower Quellen sind ausserdem mehr Arsenikniederschlage enthalten. Zum Schluss, hat das Talower Wasser im Unterschied zum Wasser aus Nalytschewsker Quellen einen Wohlgeschmack. Heimatkundliche Thermalquellen
Die heimatkundliche Quellen treten an den Ufern des Flusses Talowaja auf, 2 km oberhalb seiner Mundung in den Fluss Schajbnaja. Die Entfernung von den Nalytschewsker Quellen betragt 8 km. Die Austritte der Thermalgewasser als einzelne Greife und schwache Aussickerungen sind in der versumpften Flussaue auf einer Strecke von 100 m zu verfolgen. Die Wassertemperatur betragt 32-52`Ñ, die summarische Ergiebigkeit - 7 l/Sekunde, nach dem Geschmack ist das Bitterwasser und seine Zusammensetzung ist ahnlich wie die Zusammensetzung der Nalytschewsker Thermalquellen, aber mit grosster Mineralisierung. Die heimatkundliche Thermalquellen lagern keine Travertine ab; in ihrem Gasanteil ist mehr Stickstoff enthalten.
Bolsche-Banner Thermalquellen
Die Bolsche-Banner Thermalquellen sind seit der Zeit des Besuches von S.P.Krascheninnikow (1737-1740) bekannt. Sie befinden sich auf der Terrase uber der Aue des linken Ufers des Flusses Bannaja und sind durch 24 Gruppen auf einer Thermalflache von ca. 1,5 km vertreten. Hier gibt es uber 550 kochender, brodelnder, springbrunnenartig hervorquellender, manchmal mit Geiserverhaltnissen, konzentrierter, seltener - eingesprengter Austritte des Thermalwassers, sowie einen Schlammkessel. Die Wande einzelner Greife und der Platte um sie herum sind mit Geyserit bedeckt. Von der fruheren Tatigkeit dieser Quellen zeugen machtige Platten des Geyserites, die uber der schmaler Stelle des Flusses Bannaja zutage streichen. Die chemische Zusammensetzung der Quellengewasser ist uberwiegend Sulfat und Natrium mit einer Gesamtmineralisierung von 0,7-1,4 g/l mit dem Gehalt der Kieselsaure bis 300 mg/l. In der Zusammensetzung des spontanen Gases uberwiegen Stickstoff und CO2.
Im Wasser und Geyserit sind in sehr geringen Mengen Bor und Arsen enthalten. Kleine Banner Thermalquellen
Die kleinen Banner Thermalquellen befinden sich 5 km weit von den Bolsche-Bannern, sowie im Oberlauf des Flusses Bannaja (das linke Ufer), am rechten Ufer des Flusses Malyj Kljutsch. Die sichtbaren Austritte des heissen Wassers mit der Temperatur bis 76`C sind auf einer kleinen Flache (ca. 36 m2) konzentriert, von wo der warme Bach anfangt. An den Austrittsstellen des Thermalwassers auf dem Kiesel bilden sich Exsudate der weissen Salze (Sulfate un Geyserit), und um die Austritte herum - ubliche thermophile Tange. Die chemische Zusammensetzung des Wassers ist wie bei Bolsche-Banner Quellen, Sulfat und Natrium.
Hodutkinsker Thermalquellen
Auf dem Boden der Kalderen, die sich an der Stelle des uralten schildartigen Vulkanes bildeten, auf der weiten ebenen Wiese, die eine geebnete Terrase uber der Aue des Flu?es Prawaja Hodutka darstellt, inmitten des Steinbirkenwaldes und der Hochgraserwiesen befinden sich uber zwei Zehner Austritte von Thermalgewassern. Sie bilden einen ausgedehnten See und den Fluss Gorjatschaja 1 km lang, 15-20 m breit und von 0,5 bis 2 m tief. Der Fluss Gorjatschaja tragt 115 l/Sek Wasser hinaus, erhitzt von 49`C (im Oberlauf) bis 37`C (in der Mundung). Die Temperatur der Quellen, die am Fluss und am Boden liegen, erreicht 80`C. An die Seeufer grenzen Abschnitte des durchwarmten Bodens, teilweise mit Pflanzenwuchs nicht befestigt und mit vertrockneten trichterformigen Bodensenken.
Nach der chemischen Zusammensetzung enthalt das Wasser Hydrokarbonat, Chlor und Natrium und hat einen hohen Mineralisierungsgrad (0,5 g/l), Gehalt der Kieselsaure - bis 90 mg/l. Langs der Greifen und an den Flussufern entwickeln sich thermophile Tange. Im Fruhjahr sticht der Uferstreifen des Festlandes um den Thermalsee herum durch grelles Grun ab, mitten der noch nicht vom Schnee befreiten Wiese. Hier uberwintern Ganse sowie Strandlaufer - Gebirgsdoppelschnepfen.
Die Hodukinsker Quellen sind ein beliebter Erholungsort fur Touristen. Nur hier kann man nicht nur ein warmes Bad nehmen, sondern auch genug im naturlichen Thermalschwimmbad schwimmen; die beste Zeit dafur ist Fruhling, wenn heisses Wasser mit kaltem Tauwasser verdunnt ist. Die Quellen wurden zum Naturdenkmal landschaflich-balneologischer Art erklart.
Werhne-Shirowsker ThermalquellenDie Werhne-Shirowsker Rauchstrome und Quellen befinden sich im Oberlauf des Flusses Shirowaja, an seinem linken Ufer. Der Abschnitt mit Quellen- und Rauchstromeausgangen stellt eine schwer zugangliche Schlucht mit sehr steilen Wanden mit einer Hohe von einzelnen Metern dar. Die Thermalquellen und Rauchstrome liegen auf einer grossen Flache auseinander. Fast alle von ihnen liegen an steilen Abhangen oder in steilabfallenden Auskolkungen. Es werden drei Abschnitte hervorgehoben, auf denen es wie auf dem Abschnitt der SeweroMutnowsker Thermalquellen auch Rauchstrome, Schlammkessel und durchwarmte Stellen mit Kochwassertemperatur gibt, und abwarts des Abhanges, am Wasserschmalern im Fluss Shirowaja - Quellen mit der Temperatur 60-72`C. Die chemische Zusammensetzung des Rauchkondensates ist Sulfat-Kalzium-Natrium mit einer nicht hohen Gesamtmineralisierung von 0,2-0,5 g/l.
Nishne-Shirowsker ThermalquellenDie Nishne-Shirowsker Thermalquellen befinden sich 9 km weit von der Mundung des Flusses Shirowaja auf einer hohen Aue des rechten Ufers. Der Grund auf dem Quellfeld im Ausmass 120x60 m ist bis 40-60`C durchwarmt. Die Ausgange der Thermalgewasser stellen kochende Wasserbehalter mit dem Durchmesser 2 m dar, es gibt Greife ohne einen sichtbaren Wasserablauf, heisse Quellen am Fusse des Talhanges.Auf der Platte ist ein kleines Bad eingerichtet worden. Die Temperatur betragt 42-98 `C. Am linken Flussufer, 500 m weit von der Hauptgruppe der Quellen gibt es noch zwei Thermalplatten, jede von denen im Ausmass 150x70 m sammelt in Bache Thermalgewasser mit der Temperatur 35-84`C. In Bachebetten sind blaugrune Tange entwickelt, auf denen sich die Wasserniederschlage ablagern, die ihnen einen bartformigen Anblick verleihen. Diese, langs der Betten ausgedehnte Barte, sind fast bis auf die Bachemundungen zu vermerken, wo sie in den Fluss Shirowaja munden. Die chemische Zusammensetzung des Wassers ist Chlor-Natrium, die Gesamtmineralisierung - 1,2 - 1,5 g/l. Die Zusammensetzungs des spontanen Gases ist kohlensauer-stickstoffhaltig. Werhne-Paratunsker ThermalquellenDie Werhne-Paratunsker Quellen befinden sich im Tal des Flusses Paratunka, 2,5 km hoher von der Stelle, wo der Fluss Karamyschina in sie mundet, und 16 km sud-westlicher des Dorfes Paratunka, am linken Talhang. Die Quellen liegen an der Biegung des Hanges der Kuppe Gorjatschaja, die Taler dieser Flusse einteilt, in der Hohe ca. 80 m. Die Stellen ihrer Austritte sind von weitem gut erkennbar nach Rauchschwaden und einem kennzeichnenden Pflanzenwuchs: unter dem dichten Erlenkrummholz treten grell hellgrune Gestruppe.Die Thermen, und die gibt es uber 16, bilden drei parallel fliessende warme Bache. 70 m weit von den Quellen des Baches , der einen ziehmlich steilen Abfall aufweist, befindet sich ein warmer Wasserfall. Die Wassertemperatur der Quellen betragt 39-70`C. Das Wasser enthalt Chlor, Sulfat , Kalzium, Natrium und ist gemassen siliziumhaltig (bis 45 mg/l) mit der Gesamtmineralisierung ca. 1 g/l und dem Arsengehalt ca. 0,3 mg/l. Die Zusammensetzung des frei Ausscheidenden betragt bis auf 97% Stickstoff. Malkinsker Thermalquellen
Die Malkinsker Thermalquellen befinden sich in einer malerischen Gegend 5 km nach Osten vom Dorf Malki, am linken Ufer des Flusses Kljutschjowka (der linke Nebenfluss des Flusses Bystraja). Das Flusstal ist hier 0,4-0,5 km breit und ist von beiden Seiten von Erhebungen umgeben, die mit Steinbirkenwald bewachsen sind. Auf einer kleinen Thermalplatte , mit Gerollboden bedeckt, liegen 6 Gruppen der Greife, in denen sich das Thermalwasser der Quellen mit dem kalten Flusswasser vermischt. Die Quellgewasser enthalten Hydrokarbonat, Chlor, Sulfat, Natrium , mit der Gesamtmineralisierung bis 0,7 g/l, sie enthalten auch Kieselsaure ( 120 mg/l, Methabor- und Arseniksaure (0,1 mg/l), sowie Brom in kleinen Mengen. Die Zusammensetzung des Gases ist stickstoffhaltig.
Karymtschinsker Thermalquellen
Die Karymtschinsker Thermalquellen befinden sich im schmalen Tal, umgeben von hohen felsigen Kammen. Das sind zahlreiche ausgedehnt auf die 4 km lange Strecke langs des Flusses Wasserausgange mit der Temperatur bis 65`C und einem sehr kleinen Ablauf. Am rechten Ufer fliesst das Tauwasser aus einem niedrigen Uferabhang, bildend schone zerbrechliche, bunte, mit thermophilen Tangen bewachsene Kalksinter. An derselben Stelle auf der Platte sind Grundbader ausgegraben.
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